Exar’s Multiprotokoll-Transceiver XR34350 vereinfacht die Einbindung älterer Peripheriegeräte in industrielle Anwendungen

Bückeburg, den 01. August 2016 - Eine große Anzahl von Peripheriegeräten mit RS-232- oder RS-485/RS-422-Interfaces unterstützt der ab sofort bei SE Spezial-Electronic erhältliche serielle Multiprotokoll-Transceiver XR34350 von Exar. 

Der IC verfügt unter anderem über einen ±10 V RS-232-Treiberausgang. Dank eines integrierten Kabelabschlusses und vier unterschiedlichen Konfigurationsmodi können zudem alle drei Protokolle ohne zusätzliche Beschaltung abwechselnd über ein einziges Kabel bzw. einen einzigen Anschluss genutzt werden.

Drei Treiber und fünf Empfänger garantieren, dass im RS-232-Modus alle acht für die DE9-Schnittstelle benötigten Signale (3 TX/5 RX) zur Verfügung stehen, während die RS-485-/RS-422-Modi sowohl einen Halb- als auch Vollduplex- (1 TX/1 RX) Betrieb ermöglichen. Im RS-232-Modus lassen sich Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s, in den RS-485-/RS-422-Modi von bis zu 20 Mbit/s realisieren. Um elektromagnetische Störungen (EMI) zu minimieren, kann die Anstiegsrate in allen Modi auf 250 Kbit/s begrenzt werden.

Der XR34350 lässt sich wahlweise mit 3,3 oder 5 V Versorgungsspannung betreiben, der typische Stromverbrauch beträgt 2 mA. Ein spezieller Abschaltmodus sorgt dafür, dass sich der Verbrauch im Standby-Betrieb auf etwa 10 µA reduziert.

Alle Bus-Anschlüsse sind vor elektrostatischer Entladung bis zu ±15 kV gemäß Human Body Model (HBM), vor Luftentladung bis zu ±15 kV gemäß IEC-61000-4-2 und vor Kontaktentladung bis zu ±8 kV gemäß IEC 61000-4-2 geschützt.

Der XR34350 ist in einem RoHS-konformen 6 x 6 mm großen 40-Pin-QFN-Gehäuse verfügbar, ausführliche Informationen können unter exar@spezial.com angefordert werden.